Fahrzeuge mieten, leihen und vermitteln lassen
Ein Fahrzeug braucht man selten dauerhaft und oft genau einmal: für den Umzug am Wochenende, für die Woche ohne eigenen Wagen, für die Fahrt, für die der eigene zu klein ist. Dafür gibt es drei Wege — mieten, leihen oder vermitteln lassen. Welcher der richtige ist, hängt davon ab, wie lange Sie das Fahrzeug brauchen.
Mieten, leihen oder vermitteln — der Unterschied
Vermietung heißt: Sie zahlen für einen Zeitraum und geben das Fahrzeug zurück. Der Preis richtet sich nach Dauer, Fahrzeugklasse und gefahrenen Kilometern. Das ist der übliche Weg für Tage bis wenige Wochen.
Verleih meint dieselbe Sache, wird aber meist für kürzere Zeiträume und einfachere Fahrzeuge gesagt — der Anhänger fürs Wochenende, der Transporter für einen Nachmittag. Rechtlich ist es ebenfalls Miete.
Vermittlung ist etwas anderes: Dabei wechselt das Fahrzeug den Besitzer. Wir bringen Anbieter und Käufer zusammen, der Vertrag kommt zwischen diesen beiden zustande. Das lohnt, wenn Sie ein Fahrzeug dauerhaft brauchen oder eines abgeben wollen.
Auto mieten
Der häufigste Fall: Das eigene Auto steht in der Werkstatt, ist nach einem Unfall nicht fahrbereit, oder es fehlt schlicht ein zweiter Wagen. Für ein paar Tage lohnt sich kein Kauf.
Entscheidend für den Preis sind drei Dinge: die Fahrzeugklasse, die Mietdauer und die Kilometer. Wochenendtarife von Freitag bis Montag sind fast immer günstiger als drei einzelne Tage, und ein Pauschaltarif mit freien Kilometern rechnet sich ab etwa 100 Kilometern am Tag.
Wer nach einem unverschuldeten Unfall einen Ersatzwagen braucht, sollte vor der Anmietung mit der gegnerischen Versicherung sprechen: Sie übernimmt die Kosten in der Regel nur bis zu einer Klasse unter dem eigenen Fahrzeug und nur für die Dauer der Reparatur.
Transporter und Umzugswagen
Für einen Umzug ist die Frage nicht, welcher Transporter der günstigste ist, sondern welcher groß genug ist. Als grobe Regel: eine Einzimmerwohnung passt in einen Kastenwagen mit rund 9 Kubikmetern, eine Dreizimmerwohnung braucht 15 bis 20.
Wichtig ist die zulässige Gesamtmasse. Mit dem Führerschein der Klasse B dürfen Sie bis 3,5 Tonnen fahren — das deckt die allermeisten Transporter ab, aber nicht jeden 7,5-Tonner. Wer vor 1999 den Führerschein gemacht hat, hat oft die alte Klasse 3 und darf mehr.
Ladekante, Hecktüren und eine Ladebordwand entscheiden über die Zeit, die Sie beim Beladen verlieren. Bei schweren Möbeln ist eine Rampe mehr wert als ein größerer Laderaum.
Wohnmobil und Freizeitfahrzeuge
Ein Wohnmobil zu mieten ist die einzige Möglichkeit, herauszufinden, ob diese Art zu reisen zu einem passt, ohne sechsstellig zu investieren. Die Nachfrage ist stark saisonal — im Juli kostet dieselbe Woche ein Vielfaches gegenüber Oktober.
Achten Sie auf zwei Zahlen: die zulässige Gesamtmasse (über 3,5 Tonnen brauchen Sie die Klasse C1) und die Kilometerpauschale. Viele Angebote wirken günstig, bis die Kilometer dazukommen.
Anhänger, Pferdeanhänger und Autotransporter gehören in dieselbe Kategorie: kurz gebraucht, selten gekauft. Für Anhänger über 750 Kilogramm brauchen Sie je nach Zugfahrzeug die Klasse BE.
Was Sie zum Mieten brauchen
Führerschein, seit mindestens einem Jahr, meist in der Klasse B. Für größere Fahrzeuge C1 oder BE.
Mindestalter: In Deutschland vermieten die meisten Anbieter ab 21, manche Klassen erst ab 23 oder 25. Unter 25 kommt häufig ein Jungfahreraufschlag dazu.
Kaution, meist per Kreditkarte geblockt statt abgebucht. Ohne Kreditkarte geht es bei manchen Anbietern gegen eine Barkaution — fragen Sie das vorher, es ist der häufigste Grund, warum eine Anmietung am Schalter scheitert.
Personalausweis und, bei Firmenanmietung, ein Nachweis der Vertretungsberechtigung.
Versicherung und Selbstbeteiligung
Jede Anmietung enthält eine Haftpflichtversicherung — die ist Pflicht. Die Frage ist die Vollkasko und was sie kostet, wenn etwas passiert.
Die Selbstbeteiligung ist der Betrag, den Sie im Schadensfall selbst tragen. Üblich sind 750 bis 1.500 Euro. Eine Reduzierung auf null kostet einen Tagesaufschlag und lohnt sich vor allem bei ungewohnt großen Fahrzeugen.
Prüfen Sie, ob Reifen, Glas, Unterboden und Dach eingeschlossen sind — das sind die Teile, die bei Transportern und Wohnmobilen am häufigsten beschädigt werden und in der Standarddeckung oft fehlen.
Fahrzeug abgeben statt mieten: die Vermittlung
Wer ein Fahrzeug loswerden will, hat zwei Wege. Der Handel kauft an und zahlt einen Preis, in dem der spätere Wiederverkauf und das eigene Risiko schon eingerechnet sind. Das geht schnell und kostet Geld.
Bei der Vermittlung bleiben Sie Vertragspartner und entscheiden über den Preis; wir bringen den Käufer dazu. Das dauert länger, bringt aber in der Regel mehr — besonders bei Fahrzeugen außerhalb des Standardrasters: gepflegte Gebrauchte mit Scheckheft, Nutzfahrzeuge aus einer Betriebsauflösung, Fahrzeuge aus einem Nachlass.
Wir kaufen keine Fahrzeuge an und verkaufen keine auf eigene Rechnung. Das ist der Unterschied zum Händler — und der Grund, warum die Gewährleistung beim Verkäufer bleibt.
Warum von Marl aus
Die Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Recklinghausen sitzt in Marl und ist für alle zehn Städte des Kreises zuständig: Marl, Recklinghausen, Gladbeck, Castrop-Rauxel, Herten, Datteln, Dorsten, Waltrop, Haltern am See und Oer-Erkenschwick.
Nach jedem Fahrzeugwechsel steht derselbe Weg an — ummelden oder neu zulassen. Deshalb stehen Vermietung, Vermittlung und Zulassungsdienst bei uns nebeneinander: Es ist derselbe Anlass.
Für Mietwagen im Alltag führt der kürzeste Weg über unser Portal select-smart.de, wo Sie Fahrzeugklassen und Anbieter direkt vergleichen können.
Wie es aktuell steht
Einen eigenen Fahrzeugbestand betreiben wir derzeit nicht. Vermietung, Verleih und Vermittlung laufen auf Anfrage — sagen Sie uns, wofür und wie lange Sie ein Fahrzeug brauchen, dann sagen wir Ihnen, welcher der drei Wege in Ihrem Fall der günstigste ist. Für den Mietwagenvergleich im Alltag ist select-smart.de der schnellere Weg.
Fragen und Antworten zum Thema Fahrzeuge mieten
Die Fragen, die zu diesem Thema am häufigsten gestellt werden – kurz und vollständig beantwortet.
- Was ist der Unterschied zwischen Vermietung, Verleih und Vermittlung?
- Wie groß muss der Transporter für meinen Umzug sein?
- Brauche ich eine Kreditkarte, um ein Auto zu mieten?
- Was bedeutet Selbstbeteiligung bei einem Mietwagen?
- Sind die Kilometer bei einer Anmietung frei?
- Zahlt die Versicherung nach einem Unfall einen Mietwagen?
- Was kostet es, ein Wohnmobil zu mieten?
- Welchen Führerschein brauche ich für ein Wohnmobil?
- Welchen Führerschein brauche ich für einen Anhänger?
- Kann ich ein Fahrzeug nur für einen Tag mieten?
- Was passiert, wenn ich das Fahrzeug zu spät zurückbringe?
- Muss ich vollgetankt zurückgeben?
- Kann ich das Fahrzeug woanders abgeben als abgeholt?
- Darf jemand anderes mein Mietfahrzeug fahren?
- Was kostet die Vermittlung eines Fahrzeugs?
- Warum über einen Vermittler verkaufen statt an den Handel?
- Für welche Fahrzeuge lohnt sich die Vermittlung?
- Wer haftet nach einem vermittelten Verkauf?
- Ist die EEM Projekt GmbH ein Autohändler oder Autovermieter?
- Vermieten Sie auch an Firmen?
- In welchem Gebiet sind Sie tätig?
- Was kostet es, ein Auto zu mieten?
- Welchen Führerschein brauche ich für einen Transporter?
- Ab welchem Alter kann ich ein Fahrzeug mieten?
Was ist der Unterschied zwischen Vermietung, Verleih und Vermittlung?
Vermietung und Verleih meinen dasselbe: Sie zahlen für einen Zeitraum und geben das Fahrzeug zurück. Bei der Vermittlung wechselt das Fahrzeug dagegen den Besitzer – wir bringen Anbieter und Käufer zusammen, ohne selbst zu handeln.
Wie groß muss der Transporter für meinen Umzug sein?
Als grobe Regel: eine Einzimmerwohnung passt in rund 9 Kubikmeter, eine Dreizimmerwohnung braucht 15 bis 20. Lieber eine Nummer größer als zweimal fahren.
Brauche ich eine Kreditkarte, um ein Auto zu mieten?
Meist ja, weil die Kaution darauf geblockt statt abgebucht wird. Manche Anbieter akzeptieren eine Barkaution – fragen Sie das vorher ab, es ist der häufigste Grund, warum eine Anmietung am Schalter scheitert.
Was bedeutet Selbstbeteiligung bei einem Mietwagen?
Den Betrag tragen Sie im Schadensfall selbst, üblich sind 750 bis 1.500 Euro. Eine Reduzierung auf null kostet einen Tagesaufschlag und lohnt vor allem bei ungewohnt großen Fahrzeugen.
Sind die Kilometer bei einer Anmietung frei?
Nicht immer. Viele günstige Tarife enthalten ein Kilometerlimit, darüber wird je Kilometer abgerechnet. Ab etwa 100 Kilometern am Tag ist ein Pauschaltarif fast immer billiger.
Zahlt die Versicherung nach einem Unfall einen Mietwagen?
Bei unverschuldetem Unfall in der Regel ja – aber nur für die Dauer der Reparatur und meist nur eine Fahrzeugklasse unter dem eigenen Wagen. Sprechen Sie vor der Anmietung mit der gegnerischen Versicherung.
Was kostet es, ein Wohnmobil zu mieten?
Der Preis schwankt stark nach Saison: dieselbe Woche kostet im Juli ein Vielfaches gegenüber Oktober. Achten Sie zusätzlich auf die Kilometerpauschale, sie macht viele günstige Angebote teuer.
Welchen Führerschein brauche ich für ein Wohnmobil?
Bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse genügt die Klasse B, darüber brauchen Sie C1. Die Angabe steht in den Fahrzeugpapieren unter Feld F.2.
Welchen Führerschein brauche ich für einen Anhänger?
Bis 750 Kilogramm Anhängelast genügt die Klasse B. Darüber hängt es vom Zugfahrzeug ab – wenn Zugfahrzeug und Anhänger zusammen über 3,5 Tonnen kommen, brauchen Sie BE.
Kann ich ein Fahrzeug nur für einen Tag mieten?
Ja, Tagesmieten sind üblich. Für Freitag bis Montag lohnt sich aber fast immer ein Wochenendtarif – der kostet oft weniger als zwei Einzeltage.
Was passiert, wenn ich das Fahrzeug zu spät zurückbringe?
Meist wird ein weiterer Miettag berechnet, häufig schon nach einer Überschreitung von einer Stunde. Rufen Sie lieber vorher an, als es darauf ankommen zu lassen.
Muss ich vollgetankt zurückgeben?
In der Regel ja. Wer leer zurückgibt, zahlt den Sprit zu einem Aufschlag plus eine Servicepauschale – das ist regelmäßig der teuerste Weg zu tanken.
Kann ich das Fahrzeug woanders abgeben als abgeholt?
Das nennt sich Einwegmiete und ist möglich, kostet aber einen Zuschlag, weil das Fahrzeug zurückgeführt werden muss. Innerhalb einer Stadt ist er klein, über Landesgrenzen erheblich.
Darf jemand anderes mein Mietfahrzeug fahren?
Nur wer im Mietvertrag als Fahrer eingetragen ist. Fährt jemand anderes und es passiert etwas, kann der Versicherungsschutz entfallen – Zusatzfahrer lassen sich beim Abschluss eintragen.
Was kostet die Vermittlung eines Fahrzeugs?
Vergütet wird im Erfolgsfall; die Höhe hängt von Fahrzeug und Aufwand ab und wird vorher vereinbart. Ohne Verkauf entstehen keine Kosten.
Warum über einen Vermittler verkaufen statt an den Handel?
Weil der Handel einen Einkaufspreis zahlt, in dem Wiederverkauf und Risiko schon eingerechnet sind. Bei der Vermittlung bleiben Sie Vertragspartner und entscheiden über den Preis – das dauert länger und bringt meist mehr.
Für welche Fahrzeuge lohnt sich die Vermittlung?
Für alles außerhalb des Standardrasters: gepflegte Gebrauchte mit Scheckheft, Nutzfahrzeuge aus Betriebsauflösungen, Fahrzeuge aus einem Nachlass, Liebhaberstücke. Wer es eilig hat, fährt mit Direktankauf besser.
Wer haftet nach einem vermittelten Verkauf?
Der Verkäufer, weil er Vertragspartner bleibt. Von privat an privat kann die Gewährleistung im Kaufvertrag ausgeschlossen werden – bei arglistig verschwiegenen Mängeln gilt das nicht.
Ist die EEM Projekt GmbH ein Autohändler oder Autovermieter?
Weder noch im klassischen Sinn: Wir betreiben keinen eigenen Fahrzeugbestand. Vermietung, Verleih und Vermittlung laufen auf Anfrage, für den Mietwagenvergleich im Alltag führt der Weg über unser Portal select-smart.de.
Vermieten Sie auch an Firmen?
Auf Anfrage ja. Bei gewerblicher Anmietung brauchen wir zusätzlich einen Nachweis der Vertretungsberechtigung; die Abrechnung läuft dann auf die Firma.
In welchem Gebiet sind Sie tätig?
Marl und der Kreis Recklinghausen – also auch Recklinghausen, Gladbeck, Castrop-Rauxel, Herten, Datteln, Dorsten, Waltrop, Haltern am See und Oer-Erkenschwick. Darüber hinaus im gesamten Ruhrgebiet nach Absprache.
Was kostet es, ein Auto zu mieten?
Der Tagespreis hängt von Fahrzeugklasse, Mietdauer und Kilometern ab. Wochenendtarife von Freitag bis Montag sind fast immer günstiger als drei Einzeltage; ab etwa 100 Kilometern am Tag lohnt ein Pauschaltarif mit freien Kilometern.
Welchen Führerschein brauche ich für einen Transporter?
Für Transporter bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse genügt die Klasse B. Darüber brauchen Sie C1. Wer den Führerschein vor 1999 gemacht hat, hat oft die alte Klasse 3 und darf mehr.
Ab welchem Alter kann ich ein Fahrzeug mieten?
In Deutschland meist ab 21 Jahren und mit mindestens einem Jahr Fahrpraxis. Größere Klassen oft erst ab 23 oder 25; unter 25 kommt häufig ein Jungfahreraufschlag dazu.
Weitere Felder
Zulassungsdienst
Ein Fahrzeug anmelden kostet selten Geld, aber fast immer einen halben Arbeitstag: Termin buchen, Unterla…
Strom & Gas
Energie ist der Vertrag, bei dem Nichtstun am meisten kostet. Wer nie gewechselt hat, steckt fast sicher …
Marketing
Das ist das Feld, in dem wir heute arbeiten. Wir bauen Portale, die ein Thema verständlich erklären, Anfr…